Ausgecheckt

An dieser Stelle sollte ein weiterer Bericht aus dem Reich des Fliegens stehen. Von meiner Rückreise vom Event des letzten Wochenendes, nach der Hinreise auf der ich den Glauben an den Zauber des Über-den-Wolken zumindest teilweise wiedererlangt hatte.

Eigentlich. Gestrichen, obwohl mir die Geschichte vom Kabinenpersonal der Luftfahrtgesellschaft mit dem “Wir sind Deutschland” Namen, das sich in kreativer Sicherheitsvorführungsakrobatik ergeht eigentlich gefallen hat. (So sei nur kurz vermerkt, dass die öde Routine durch leichte Clownerie seitens des flugbegleitenden Mittschiffmanns und den lapidaren Kommentar “Im unwahrscheinlichen Falle eines Druckverlustes fallen automatisch Sauerstoffmasken aus der Decke und erschlagen sie fast” seiner Kollegin etwas aufgelockert wurde.)

Und jetzt? Jetzt ist wieder mal Terror. In London wurde anscheinend etwas verhindert, was im Ausmaß dem 11. September locker das Wasser hätte reichen können. Allerdings wohl nicht in diplomatisch zerschlagenem Porzellan und collateral damage in diversen Lieblingskriegen des Eigenkörperpazifisten und Vorstürmenlassers und seines verbrauchten Neulaborers Toni. Das scheint kaum möglich.

Während nun die Welt und Amerika eine Woche lang auf Haarspüler und iPod im Handgepäck verzichten müssen, damit sich der durchschnittlich ängstliche Fluggast wieder soweit sicherer fühlt, dräut, man ahnt, wieder von ganz anderer Seite neues Ungemach.

Und ich will wetten, dann müssen wir auch aufgegebene Koffer aufgeben. Zumindest bis man das sprengstoffsichere Flugzeug entwickelt hat. Die Herrschaften von Airbus zumindest haben ja schon Erfahrung im Luftfahrzeuge noch mal ganz neu ausdenken.

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