Coladosen und andere Geschichten

Die Firma mit dem Apfel die von der anderen Firma mit dem Apfel verklagt wird hat ihrerseits mit meinen Klagen kurzen Prozess gemacht, und aufgrund akuter Magisterarbeitrumwurschtelei bleibt Ihnen ein dritter Anlauf meinerseits auf weiteres erspart. Das soll mich an anderer Stelle nicht davon abhalten, die quietschende Leertaste meines Kraftbüchleins auf ihre Kosten direkt nach der Abgabe richten zu lassen. Genervte StaBi-Nebensitzer werden es mir zumindest virtuell danken.

Da freut, dass die Konkurrenz in Form von mp3.de jetzt ebenfalls groß Werbung macht, wie ich heute vorbeijoggend erkennen konnte. Dass allerdings jene Künstler, die dort beworben werden bei mp3.de nur in wma gekauft werden können verwundert dann doch. Zumal das mein tastenquietschendes Notebook nicht frisst. Nicht dass ich jetzt unbedingt en masse Musik da kaufen würde, immerhin kostet das Album da 50% mehr als beim Fruchtkonkurrenten. Nein, bei denen kauf ichs jetzt auch nicht. Konsumverweigerung. Alle blöd, alle böse.

Andererseits, ein bisschen Konsum dann doch. Heute drängt sich mir bei der Nahrungsbesorge auf: Coladosen sind wieder da, und jetzt sogar höher und schmäler als damals, vor dem Dosenpfand. Blechbehältermodell Red Bull 2.0 vermute ich. Warum das sein muss nachdem Deutschland auch in zwei dosenfreien Jahren nicht merklich coladepriviert war erschließt sich meiner Person nicht ganz. Aber egal. Hauptsache Marketingkampagne zur Förderung des Fußballs und der Dose gleichzeitig. Vermeidet vorzeitig alle “Flasche leer” Reminiszenzen. Schlau.

Hab ich aber auch nicht gekauft.

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