Journalistische Standards

…hat die Bildzeitung zum Beispiel nur auf dem Papier. Also nicht auf dem, auf welchem sie gedruckt ihren Weg zu den leider viel zu vielen Lesern findet, sondern in einem Büchlein bei Springer, das diese für den Verlag festlegt.

Dass man sich aber auch anderswo des Vergehens der Schlampigkeit (was bei Bild nebenbei bemerkt nur eines der kleineren wäre) schuldig macht, beweist heute eine Art Interview mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Goppel bei muenchenblogger.

Der Mann setzt sich nämlich virtuell vehement für Studiengebühren ein, nur um dann am Ende auf die Frage “Warum sind Studiengebühren Unsinn” mit einem lapidaren “Deshalb” zu antworten, das auf die Seite “Studiengebühren Bayern” des Initiativkreises gegen Studiengebühren führt.

Hä?

Natürlich ist dieser letzte Abschnitt als Kommentar der Artikelschreiberin zum Thema gedacht, aber darauf kommt man erst beim zweiten Hinsehen.

Liebe Münchenbeblogger, bitte für Entwirrung sorgen!

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