Insult to Injury

Showdown der US-Polittalkgiganten: Bill O’Reilly bei Jon Stewart.

Atemlose Spannung. Der große böse Wolf, der Mann der Liberalen Tränen in die Augen treibt bei Jon Stewart, dem Clown, einem New Yorker Juden der das politische “links” verkörpert wie kein andrer.

O’Reilly holt zum Schlag aus, hetzt gegen “Daily Show” Mann Stephen Colbert weil der einen französisch klingenden Namen hat.

Stewart tänzelt, lässt es geschehen. O’Reilly meckert gegen Frankreich. Hat der Mann keine anderen Probleme? Stewart kontert mit einer Peanuts-Analogie. Charles M. Schulz versetzt O’Reilly einen Hieb, so dass er kurz ins Taumeln kommt.

Während sein Gegner die “Daily Show” beschuldigt, sich über schlimme Ereignisse auch noch lustig zu machen (“How many people died in Katrina?”) bereitet Stewart berechnend den nächsten Schlag vor:

Stewart: “I’ll say this: We add insult to injury…”
O’Reilly: “You’re an honest man.”
Stewart: “…you add injury.”

Wow. Chapeau, Jon!

Da hat er es geschafft, dass ihn der selbsternannte “fair and balanced” Papst O’Reilly einen ehrlichen Mann nennt und nennt den dann Sekunden später einen Wundenstocherer.

Zu sehen hier.

Trotzdem, der Kampf ist unentschieden. O’Reilly tritt ab, sammelt sich… und darf morgen in seiner eigenen Show weiter Leute beschimpfen. Aber Stewart und Colbert sind immerhin schon zwei, die ihm in ihren Sendungen entgegen treten.

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