Destruktives Marketing

Warum schweigt die versammelte Bloggerei eigentlich zu diesem gar greulichen H&M Werbespot im Kino? Diesem Ding das 5 Minuten lang einen auf Ghettooper macht und mich letztens im Cinema gleich zweimal an einem Nachmittag genervt hat.

Wenigstens hat Filme und so (trotz Namensähnlichkeit und geographischer Nähe weder verwandt noch verschwägert mit Leben oder so) sich der Sache schonmal angenommen.

Immerhin: Jegliche Publicity ist irgendwie gute Publicity. Wahrscheinlich denkt man sich in Schweden, dass man die Leute nur genug mit der Werbung auf die Palme bringen muss, dann Word-of-Mouthen sie schon darüber ab. Um hier mal ungeniert schrecklichst anglizisierten Werbesprech abzulassen.

Mist, hat ja funktioniert. Destruktives Marketing nenne ich das jetzt mal, wohl wissend, dass der moderne Marketender darunter was anderes versteht. Nerven tut’s trotzdem.

P.S.: Liebe H&Mler, warum gibt’s eigentlich im OEZ inzwischen zwei eurer Geschäfte die sich nur an Frauen richten? Als es nur eines gab konnte männliches Wesen sich da doch auch beeindecken. Und auch im GAP, den ihr ja übernommen und frauisiert habt. Soll ich jetzt allen Ernstes für jedes Hemd in die S-Bahn Richtung Innenstadt hüpfen?

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