Walking on the Milky Way

SETI, das ist eigentlich eine feine Sache. Das Institut im gellifoarnischen Berkeley das sich mit der Search for ExtraTerrestrial Intelligences befasst. Berühmt geworden durch diesen freakigen Nazi-Fernsehen-im-Weltraum-Film “Contact” mit der inzwischen auf freundliche Weise seltsam gewordenen Jodie Foster (eat your hearts out, Tom Cruise & Michael Jackson!) und das “Seti@home” Computerprogramm, das Ende der Neunziger der letzte Schrei war, wenn es darum ging mit dem PC auch mal was für die gesamte Menschheit zu tun, und nicht nur für Finfin den freundlichen Delphin. Kennt den noch wer? Nein?

SETI also, von denen ich einer Eingebung nach audieller Lektüre von “The Next 50 Years”, einem Sammelband von Wissenschaftlern diverser Fachrichtungen, folgend eben jenes damals gehabte Computerprogramm wieder downloaden wollte, scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Google ergeht sich im konstanten 404en, und der Link von der deutschen Communityseite funktioniert auch nicht.

Traurig, dabei hätte ich doch die Rechenzeit eines kaum mehr für anderes als iTunes und als DVD-Player Ersatz gebrauchten Athlon XP zu vergeben. Na ja, vielleicht gut so, sonst läuft das schwach gekühlte Prozessörchen noch heiß.

All dies beiseite, wirft das Nichtauffindbarsein von SETI allerdings auch Fragen auf. Warum ist dieses höchst interessante Experiment aus dem doch sonst omniphagen Internet entschwunden? Sind SIE etwa schon gelandet? Muss ich jetzt umdenken, hat mein eingeschlagener Lebensweg noch Zukunft, oder sollte ich noch schnell umschwenken auf interstellare Diplomatie?

Ist da einer? Hallo…

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