Ich mag Al Gore

Wenige Leute können von sich sagen, das Internet allein schon dadurch revolutioniert zu haben, indem sie es erfanden.

Der einzige, der das bis heute behauptet hat ist Al Gore, gewählter aber nicht gewordener Präsident von Teilen eines neuerdings teils wieder dunklen Kontinents. Eigentlich Grund genug, den Herrn mit dem splatterfilmverdächtigen Namen nicht weiter zu beachten und zum Tagesgeschäft (die Hitze! und: ist sie endlich vorbei??; Österreicher mit gubernatorialen Absichten auf Hektarweise Orangenhaine und Filmindustrie, was passiert mit der neuesten fast-jetzt-doch-schon-ein-Ansatz-zu-einer-aber-wird-wohl-wieder-nix Reform, &c) überzugehen.

Doch sachte kommt der Hammerschlag: dieser Mann ist sauer. Auf den, wie o.e. ÖS-Amerikaner sich einmal auszudrücken beliebte; und wir vermuten mal zur Erbauung der Gattin und gegen den Willen der Parteifreunde; durch die Gerichte gewählten Präsidenten.

Endlich sagts mal einer der zumindest früher mal zwei Amtszeiten lang jemandem nahe stand der wichtig war! Seine tragische Rolle mal ganz außen vor, als Al dann auch noch einen echten Nobelpreisträger zitiert hat, und zudem aus dem Spiegel, da dämmerte es bei mir deutlich:

Dieser Mann ist sauer, und er sagt es.

Danke, Al!

Nur in Amerika! Wir hoffen dass es bald, und da muss man nun nicht einmal mehr ins Metaphorische abgleiten, wieder vorbildhaft hell erstrahlen wird. Vorausgesetzt, Lady L. hat nicht zu hohe Schulden bei gewissen texanischen Energieversorgern…

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