Fahrenheit XP

Warnung vor dem Folgenden: zu viele (Klammern), zu wenig Sinn!

————

Ah! Auch das noch!

Bald gibt es Selbsthilfegruppen zum Thema “mein Computer spioniert mich aus”. Glücklich nur der (die, das) jener Maschine die ihn (sie, es; weitere politisch correkte, also PC Referenzen sollen von nun an unterbleiben) besitzt, bzw. die er besitzt noch keinen Namen gegeben hat.

Solang der Umgangston nicht zu vertraulich ist, kann man den Chiphaufen nämlich ins Recycling geben und zu Schreibmaschine – manuell, immer vorsichtig, die elektrische könnte ja doch irgendwo abgehorcht werden – zu VCR und Kassettenrekorder zurückumsteigen (sofern die brav sind und die Klappe halten. Ansonsten hilft: selbst singen, Theaterstücke lesen (Bert Brecht hat da ein Haufen lehrstückhaftes Zeugs zum Selberlesen gekritzelt, damals im samischen Exil. Wenn er doch bloß nicht andauernd den Klassenfeind raushängen ließe…) und mein alter Lamy Füllfederhalter, respektive der Taschenmessergespitzte IKEA Bleistift schreiben stilecht ins Moleskine. Hemingway wäre stolz.

Aber eher bleib ich meinem 500 MHz-zwölfzoll-Satellite treu. Der kann nämlich inzwischen auch Linux, hat also keine Angst vor Onkel Bills Allmachtplänen.

P.S.: Wenn jemand eine Methode kennt wie man eingebaute Diskettenlaufwerke altersschwacher Laptops in unter drei Minuten für unter 50 Cent repariert, Anregungen an bigbrotheriswatchingyou@torstenkathke.de.

%d bloggers like this: